Der beste Coffee to Go der Stadt

Latte Art – Kreative Kunst auf dem Kaffee

7Cappuccino, Latte Macchiato oder Flat White – mit Latte Art werden Ihre Heißgetränke zu echten Kunstwerken. Herzen und Blätter sind die häufigsten Designs, die bei der sogenannten Milch-Kunst auf den Kaffee kommen. In der Regel beherrschen geschulte Baristas das Handwerk am besten, doch auch zu Hause kann der Milchschaum kreativ gestaltet werden.

Latte Art

So gelingt Latte Art am besten

Basis einer perfekten Latte Art ist der Milchschaum. Dieser darf weder zu fest sein noch zu viel Volumen haben, ideal ist eine feinporige, sämige Konsistenz, die durch langes und behutsames Aufschäumen zustande kommt. Profis in Coffee Shops nutzen dafür die Dampflanze einer Siebträgermaschine, zu Hause machen auch elektrische oder handbetriebene Milchaufschäumer einen guten Job. Wichtig ist, dass Sie kalte Milch nutzen und dann vorsichtig erhitzen. Maximal 65 °C, dann entfaltet der Milchschaum die perfekte cremige Konsistenz.
Wer sich kunstvolle Formen auf den Kaffee zaubern will, sollte nun schnell arbeiten. Denn steht der Milchschaum länger, trennt er sich in festere und flüssige Bestandteile. Bereiten Sie deshalb zuerst das Grundgetränk zu, auf die der Milchschaum gegossen werden soll, sei es Espresso, Café Crema oder eine andere Kaffeespezialität. In jedem Fall sollte aber eine Crema vorhanden sein – auf einem Pott Filterkaffee wird es daher nichts mit Latte Art. Überlegen Sie sich am besten vorab, welches Heißgetränk Sie am Ende genießen wollen und passen die Tassengröße entsprechend an. Aus einer Höhe von etwa 5 cm wird nun der feinsämige Milchschaum eingegossen.

Die beliebtesten Designs bei Latte Art

Die bekannteste Grundform bei Latte Art ist das Herz, das sich auch gut zum Üben eignet. Nehmen Sie am besten eine breite Cappuccino-Tasse, in der das Muster viel Platz hat. Zuerst Milchschaum eingießen, bis die Tasse halbvoll ist, dann den Abstand zum Milchkännchen vergrößern und den Milchstrahl zum Tassenrand führen. So ergibt sich ein breiter Milchschaum, der in der Mitte geteilt wird – es entsteht ein Herz mit zwei Hälften und einer Spitze. Aus dem Herz lassen sich viele andere Muster für Latte Art ableiten. Versuchen Sie sich doch einmal an der Tulpe oder am Blatt und kreieren selbst die perfekte Krönung für Ihren Kaffee.

 

Einwegbecher sind von vorgestern

Für viele Menschen gehört der Kaffee auf dem Arbeitsweg zum festen morgendlichen Ritual. Dagegen ist gar nichts einzuwenden, wäre da nicht das Problem mit den Einwegbechern. Herstellung und Entsorgung verursachen nicht unerhebliche Umweltprobleme. Mehrwegbecher sind eine Alternative, die aber nicht per se klimafreundlicher ist. Vor allem Pfandsysteme sind in der Kritik. Warum also nicht den eigenen Becher mitbringen?

Am schlimmsten ist der Deckel

Rund 60 % der 2,8 Milliarden Einwegbecher, die Jahr für Jahr allein Deutschland für Heißgetränke verwendet werden, sind aus Pappe, der Rest ist Plastik. Was ist eigentlich so problematisch an Pappbechern? Einmal ist es die gigantische Menge. Die Becher landen nur selten im Altpapier, sondern eher in gewöhnlichen Straßen-Mülleimern, also beim Restmüll. In großen Städten machen sie dort bis zu 15 % des Volumens aus. Und selbst wenn sie recycelt würden, kann die Kunststoffbeschichtung nur sehr aufwendig vom Papier getrennt werden. Ergebnis: Oft landet der Pappbecher doch in der Müllverbrennung. Die CO2-Bilanz des Bechers wird übrigens maßgeblich durch den unscheinbaren Kunststoffdeckelbestimmt. Tausend einwandige Pappbecher verursachen ohne Deckel 8,4 kg des Treibhausgases, mit Deckel schnellt der Wert auf 20,8 kg in die Höhe. Besonders übel, wenn er dann noch irgendwo im Straßengraben liegen bleibt.

Mehrweg rechnet sich bei langer Nutzung

Hochwertige Mehrwegbecher aus Kunststoff oder Keramik haben einen energieintensiven Herstellungsprozess. Ab wie vielen Nutzungen sie das Einwegprodukt in der Öko-Bilanz schlagen, hängt davon ab, welchen Maßstab man anlegt. Geht es um Überdüngung von Gewässern (für Pappbecher muss Zellulose angebaut werden), reichen schon zehn Coffee-to-go. Bezieht man die Energie für Spülen und bei Pfandsystem für den Transport mit ein, müssen es schon fünfzig Umläufe sein – bei einem werktäglichen Kaffee also rund zwei Monate.

Getränke in den eigenen Becher

Immer mehr Bäckereien und Schnellrestaurants befüllen auch eigene Becher der Kunden, bieten dafür sogar Preisnachlässe. Hygienische Bedenken gibt es kaum, denn die Becher kommen nicht mit Lebensmitteln für andere Kunden in Berührung. Warum also eigentlich nicht? Einen Kaffeebecher nutzen Sie doch ohnehin zu Hause. Der CO2-Fußabdruck lässt sich weiter verkleinern, wenn Sie diesen Becher nicht nach jedem Kaffee mit heißem Wasser und Spülmittel behandeln, sondern einfach kurz kalt durchspülen. Hand aufs Herz – Ihre Bürotasse wird doch auch nicht dauernd klinisch gereinigt? Ganz abgesehen vom guten Umweltgewissen genießen Sie Ihren Kaffee doch viel mehr aus einem geschmacksneutralen Becher, den Sie bei vielen Anbietern noch individuell bedrucken lassen können. Damit gerät er auch im Büro nicht so schnell in fremde Hände.